Stets mit der Natur im Einklang

Stets mit der Natur im Einklang

Neben dem Camping- und Badesee „Weißsee“, den Sport- und Kulturstätten bietet Karlstein weitere attraktive Freizeitareale. Zwei Fußballplätze, eine Leichtathletikanlage mit 400 m Laufbahnen, eine Tennishalle mit Außenplätzen und eine Reitanlage stehen zur Verfügung.

Für Kinder und Jugendliche gibt es 12 Spielplätze, 4 Bolzplätze, 2 Skateranlagen und einen Bikepark für Dirtbiker/BMX im Dettinger Waldgebiet.

Im Karlsteiner Museum, das der Geschichtsverein Karlstein leitet, finden neben monatlichen Sonderausstellungen öffentliche und buchbare Führungen für Kinder, Schulklassen und Erwachsene statt. Das Museum lädt zu einer Zeitreise der besonderen Art ein: Von Vor- und Frühgeschichte, der Schlacht bei Dettingen, über die Entwicklung und Besiedlung des Ortes und bürgerliches Wohnen, Kinderwelten im frühen 19. Jahrhundert bis hin zur geologischen Abteilung mit Rohstoffen, Gesteinen und Mineralien. Die Ende 2021 eröffnete „Graslitzer Stuben“ mit Exponaten aus dem Bayerischen Hauptstaatsarchiv und angegliedertem Sudetendeutschen Archiv ist ein weiteres Highlight des Karlsteiner Museums.

Der Europäische Kulturweg „Dettinger Te Deum“ erschließt die Kulturlandschaft von Dettingen zwischen der Kirche St. Peter und Paul und dem Heißerackerhof. Im Mittelpunkt steht die Schlacht von Dettingen, die 1743 im österreichischen Erbfolgekrieg geschlagen wurde. Den siegreichen Engländern und deren König Georg II. widmete Händel sein Orchesterwerk „Dettinger Te Deum“. Darüber hinaus spannt der Kulturweg den Bogen von einer großen archäologischen Grabstätte im Lindigwald über die mittelalterliche Hippolytkirche bis zum Thema „Kriegsleid und Vertreibung“. Somit schließt die Route thematisch wieder an die Dettinger Schlacht an, da Kriegsfolgen, ob weit in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, uns stets mahnen, den Weg der Verständigung zu suchen.

Wanderempfehlung: Der europäische Kulturweg in Dettingen kann von der Pfarrkirche St. Peter und Paul und vom Heißerackerhof aus begangen werden. Über die St. Hippolytkirche bis zum Dettinger Wanderheim verläuft die Strecke im Ortsgebiet. Danach geht es durch den Lindigwald zum Friedensstein, dem Gedenkstein der Dettinger Schlacht. Nicht weit davon befindet sich die Mariengrotte und das Güntherdenkmal. Entlang des Spessartrandes folgen wir der geologischen Spessartstörung bis zum Heißerackerhof. Der Rückweg kann auch über den Schluchthof und den Lindigwald erfolgen. Der Kulturweg überwindet keinen nennenswerten Höhenunterschied. Folgen Sie auf einer Länge von ca. 5 km der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund.

www.spessartprojekt.de/kulturwege/kurmainzer-herz/

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